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Slow Sex und Sexarbeit

Warum Slow Sex in der Sexarbeit
Wir wissen es, viele CIS- wie auch nonbinäre Menschen suchen bei Sexarbeiter*innen nicht nur die schnelle Begegnung und das Loswerden angestauter sexueller Energie.
Sehr viele Menschen suchen auch Intimität, Nähe und ja, auch liebevolle Nähe. Sie bezahlen nicht immer nur für Sex, sondern nicht selten vor allem für Nähe und Intimität, und weniger für Sex.

Sie suchen eigentlich das, wofür die Sexualität auch steht: Geborgenheit, Entspannung und sich selbst sein dürfen.
Ich habe in meiner Arbeit als Sexworker sehr gute Erfahrungen mit diesem Angebot an Klienten und Klientinnen gemacht.
Es hat mein Angebot bereichert und viele meiner Klient*innen begeistert.
Was ist Slow Sex
Slow Sex ist Genießen, Spüren, sich Hingeben – ohne Ziel, ohne Plan, ohne Wissen.
Dabei sind Nähe und Intimität zugleich sehr zentral. Es ist das Erfahren, dass es möglich ist, mit einem Menschen intim und sexuell zu sein, ohne irgendetwas leisten zu müssen.

Slow Sex ist eine Form der Intimität, in der es keine Ziele zu erreichen gibt. Das heißt, es finden auch in der Vereinigung kaum Bewegungen statt. Erst darin können viele Menschen, Cis und Nonbinäre Personen, das mitnehmen, was sie so oft im Leben auch brauchen: sich im liebevollen Zusammensein mit einem anderen Menschen in ihrer Energie genährt und berührt zu fühlen. In der schlichten und weitverbreiteten „Rein-Raus“-Sexualität ist das einfach nicht möglich.
 
Deshalb ist eine körperliche Vereinigung im Sinne von Slow Sex frei von Bewegungen und Stimulierungen, die nur der Lust dienen. In dieser Vereinigung erhält der Körper und das Nervensystem die Ruhe und Zeit, sich selbst vertieft zu regulieren, zu entspannen und vor allem: sich zu nähren mit Zuneigung und Verbundenheit. Viele meiner Klient*innen beschrieben diese Form als: „endlich nach Hause kommen“.
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Ablauf einer Slow Sex Session
Eine Slow Sex Session bricht mit vielem, was üblicherweise in einer sexuellen Begegnung geschieht.
Zuerst einmal steht hier das Klären der Grenzen und Möglichkeiten an erster Stelle, bevor irgendeine Handlung geschieht. Dies erhöht das sich sicher fühlen der Klient*innen erheblich.
Die körperliche Arbeit beginnt mit der Massage, die individuell gestaltet werden kann. Diese dient dazu, dem oder der Klient*in zu helfen, sich erst einmal  zu entspannen.
Im weiteren Schritt, immer noch sehr langsam, geht es in die körperliche Vereinigung in der Schlüssel- oder Scherenstellung. Die Penetration kann mit erigiertem oder weichem Penis gleichermaßen einfach geschehen, was vielen männlich gelesenen Körpern mit Erektionsschwierigkeiten zugutekommt.
In der Vereinigung selbst gibt es keine bis sehr minimale Bewegungen. Dies dient dazu, dass sich dein Klient oder deine Klientin mehr in das eigene Fühlen begeben kann und nicht in ein Muster des Genügens oder des Leistenmüssens. Hier erst öffnet sich die Tür zu einer tiefen Verbindung zu sich selbst und den eigenen Gefühlen. Mit diesen Gefühlen wird eine tiefere Verbindung zur Sexarbeiter*in erst möglich und somit auch Entspannung, in der echtes und tiefes Sich-Nähren an Zweisamkeit und Intimität geschieht.
Das hört sich jetzt sehr esoterisch und tantrisch an, aber das wäre zu kurz gefasst. Viele Menschen haben es noch nie erlebt, dass Sexualität auch der tieferen Begegnung und echter Verbindung zwischen Menschen dient. Und so oft suchen sie, ohne sich dessen bewusst zu sein, genau das in der Intimität und Zweisamkeit, und weniger den Sex an sich. Um wenigstens ein bisschen Intimität und Zweisamkeit zu erleben, nehmen viele Klient*innen halt auch Sex im üblichen Sinne in Kauf. Das muss nicht sein.
Und so dauern Slow Sex Sessions mindestens 2 bis 3 Stunden. Viele meiner Klient*innen zögerten zuerst, angesichts der langen Zeit und den damit verbundenen Kosten. Und doch etablierte sich dieses Angebot mit der Zeit derart gut in meinen Angeboten, dass sie phasenweise über 50 % meiner Buchungen ausmachten.
Was Kundinnen und Kunden von diesem Angebot mitnehmen
Kunden und Kundinnen erfahren eine Körperlichkeit, die tief nährend und erfüllend ist. Es ist nicht die Methode des einfachen sexuellen Abreagierens, sondern vielmehr der Weg, in der Defizite von Liebe und Wohlwollen aufgefangen und genährt werden können. Diese Menschen erhalten endlich das, was sie eigentlich suchen: Nähe, Berührung, Nährung und Liebe.
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Kurse und Workshops nur für Sexarbeiter*innen
Ich gebe gerne Vorträge und auch Tages-Workshops speziell für SexarbeiterInnen zum Thema Slow Sex.
Darin gebe ich Tips wie ein Slow Sex Setting aussehen kann, welche Probleme dabei auftreten können, und wie man die KundenInnen dabei gut begleitet.

Vor allem für viele Cis-Männer ist diese Form zuerst einmal eine Herausforderung, weil sie oft diese Form der Sexualität gar nicht kennen. Sie erleben hier auch, dass sie immer wieder auch einmal die Erektion verlieren können, weil diese sich in der Entspannung und ohne ständige Stimulierung nicht halten kann.
Sie hierin zu begleiten ist sehr wichtig. Ich zeige in meinen Kursen Wege und Möglichkeiten auf, diese Unsicherheiten gut zu begleiten und in Entspannung, anstatt Spannung und Druck, zu verwandeln.

Falls du an einem Vortrag an deinem Arbeitsort, für dich alleine, oder in einer Gruppe interessiert bist, melde dich gerne bei mir für mehr Infos:
Die Kurse finden aufgrund der Anmeldungen statt. 
Sobald mindestens 4 Teilnehmer*innen feststehen, werden wir zusammen den Zeitpunkt für den Kurs finden.
Workshop DAuer: 10:00 Uhr bis 18.00 Uhr
90 Minuten Mittagspause
Kurs Ausgleich: CHF 140.00

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