
Sexual Healing for Practicioners
Die Kunst, Sexualität als Heilkraft professionell und sicher zu begleiten
Sexualität ist die Essenz unserer Lebens- und Liebeskraft – und doch bleibt sie in vielen therapeutischen Settings der „Elefant im Raum“. Wir begegnen diesen Elefanten immer wieder, und für viele ist es schwierig, sich auch auf sexuelle Themen einlassen zu können. Ja, viele KlientInnen tragen Sehnsüchte, Blockaden oder Traumata in sich, für die es im klassischen Gespräch oft keine Worte gibt.
Als TherapeutIn oder BodyworkerIn stösst du hier vielleicht an Grenzen: Wie begleite ich sexuelle Themen kompetent, ohne die professionelle Distanz zu verlieren? Wie schaffe ich einen Raum, der tiefes Heilungspotenzial entfaltet und gleichzeitig absolut sicher und traumasensibel bleibt?
Diese Weiterbildung bietet dir das Fundament, um Sexualität als integralen Bestandteil von Gesundheit und Ganzwerdung zu verstehen und KlientInnen in ihrer sexuellen Entfaltung sicher zu führen.

Für wen ist diese Weiterbildung?
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Therapeutisch Tätige & Bodyworker: Du arbeitest mit Menschen und Körpern und möchtest deine Kompetenz auf das Feld der Sexualität ausweiten.
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WegbegleiterInnen: Du suchst Sicherheit im Umgang mit sexuellen Themen, die in deinen Sessions präsent sind.
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VisionärInnen: Du erkennst Sexualität als Lebenskraft und möchtest Menschen helfen, Scham und Tabus zu überwinden.
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Berufsziel: Du strebst die Zertifizierung als Sexual Healing TherapeutIn an.
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Selbsterfahrung: Du bist bereit, dich deiner eigenen sexuellen Geschichte neugierig und reflektiert zu stellen.
Die Modul-Aufteilung auf 3 Wochenenden
1. Wochenende Freitag 11. Sept. bis Sonntag 13. September 2026:
Die Basis – Eigene Geschichte & Fundament
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Fokus: Die Therapeutin/der Therapeut als Instrument. Eigene sexuelle Biografie, Scham und Befreiung.
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Freitag: Ankommen, Gruppen-Container bilden, Psychosexuelle Entwicklung (Freud/Kulturgeschichte).
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Samstag: Intensive Selbsterfahrung, Penis- & Vulva-Talk, Schamanische Traumarbeit (Lebenslinie).
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Sonntag: Modell Sexocorporel (Einführung), Ethik & Rollenklärung, Containment-Training.
2. Wochenende Freitag 9. Okt. bis Sonntag 11. Oktober 2026:
Die Begegnung – Kommunikation, Trauma & Grenzen
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Fokus: Interaktion mit den KlientInnen. Sprachfähigkeit und Sicherheit im Prozess.
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Freitag: Anamnese im Sexual Healing, Körpersprache & „Körper lesen“.
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Samstag: Grundlagen der Trauma-Arbeit, De-Armouring-Prinzipien (sanft), Konsens-Training (Wheel of Consent).
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Sonntag: Abgrenzung, Schattenarbeit (Wann bin ich überfordert?), Überweisung an Fachpersonen.
3. Wochenende Freitag 13. Nov. bis Sonntag 15. November 2026:
Die Praxis – Berührung & Die 5 Räume
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Fokus: Anwendung der Methoden. Slow Sex im therapeutischen Sinne und Integration.
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Freitag: Die Theorie der 5 Räume, Vorbereitung des heiligen Raums.
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Samstag: Praktische Übungen zu den Räumen 1–5 , Vertiefte Einführung in Slow Sex als Heilsession (unter Einhaltung deiner persönlichen Grenzen).
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Sonntag: Supervision der Übungen, Abschlussrituale, Zertifikatsübergabe.
Zeitlicher Rahmen
Um einen geschützten und intensiven Prozessraum zu ermöglichen, findet die Weiterbildung in einem konzentrierten Intensiv-Rhythmus statt. Dies erlaubt uns, tief in die praktischen Übungen einzutauchen und den Fokus ganz auf die somatische und energetische Arbeit zu legen.
Die Module finden zu folgenden Zeiten statt:
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Freitag: 16:00 – 21:00 Uhr (kleine Abendessenspause)
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Samstag: 10:00 – 18:00 Uhr (inkl. Mittagspause)
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Sonntag: 10:00 – 16:00 Uhr (inkl. Mittagspause)
Über mich: Deine Begleitung auf dem Weg zu sexueller Ganzheit
„Sexualität ist kein isoliertes Bedürfnis, sondern die pulsierende Basis unserer Lebenskraft.“ Mein Name ist Roger Spiess, und ich begleite Menschen dabei, die Sprache ihres Körpers und die Tiefe ihrer Sexualität neu zu entdecken. In meiner langjährigen Arbeit als Therapeut in Sexual Healing, habe ich immer wieder erlebt, dass die große Heilungspotenziale dort liegen, wo wir oft am sprachlosesten sind: in unserer Sexualität. Warum ich diese Ausbildung anbiete Ich habe mich entschieden, mein Wissen an KollegInnen und Therapeuten weiterzugeben, weil ich weiss, wie herausfordernd es sein kann, den „heiligen Raum“ der Sexualität professionell zu halten. Es braucht mehr als nur Techniken – es braucht eine tiefe eigene Verankerung, ethische Klarheit und das Wissen um traumasensible Prozesse. Mein Ansatz: Wo Wissenschaft auf Seele trifft In meiner Arbeit fließen verschiedene Welten zusammen, die auf den ersten Blick gegensätzlich erscheinen mögen, sich aber perfekt ergänzen: Die Struktur: Die präzise funktionale Sexualtherapie des Sexocorporel und psychodynamische Grundlagen. Die Tiefe: Schamanische Traumarbeit und die heilige Langsamkeit des Slow Sex. Die Sicherheit: Eine moderne, traumasensible Begleitung, die den Konsens über alles stellt. Meine Vision Ich wünsche mir eine therapeutische Landschaft, in der Sexualität kein Tabu mehr ist, sondern als Kraftquelle für Heilung und Lebensfreude anerkannt wird. Ich sehe mich als Mentorin, die dir nicht nur Methoden vermittelt, sondern dir hilft, deine eigene authentische Präsenz als BegleiterIn im Feld der Sexual Healing Therapy zu finden. Drei Sätze, die meine Arbeit beschreiben: Präsenz statt Performance: Es geht nicht um Techniken, sondern um das bewusste Sein im Moment. Raum halten: Ich lehre dich, wie du ein sicheres Gefäß (Containment) für die tiefen Prozesse deiner KlientInnen wirst. Integration: Sexualität ist spirituell, körperlich und psychologisch zugleich – ich helfe dir, alle Ebenen zu verbinden.
Professionalität & Verantwortung: Kompetenzgrenzen im Blick:
Ein wesentlicher Teil dieser Ausbildung ist die Vermittlung von Klarheit und Sicherheit. Ich fokussiere mich darauf, dir solide, praxisnahe und einfache Methoden an die Hand zu geben, mit denen du das Thema Sexualität sicher in deine bestehende Arbeit integrieren kannst. Dabei lege ich großen Wert auf eine gesunde Selbsteinschätzung der eigenen Möglichkeiten: Ergänzung, kein Ersatz: Diese Ausbildung ist eine wertvolle Zusatzqualifikation. Sie ersetzt jedoch keine fundierte psychotherapeutische, traumatherapeutische oder klinische sexualmedizinische Ausbildung. Erkennen von Grenzen: Du lernst bei mir explizit, die Grenze zwischen „Begleitung im Bereich Sexual Healing“ und „klinischer Therapie“ zu ziehen. Wir schulen deine Wahrnehmung dafür, wann ein Thema die Expertise einer spezialisierten Fachperson (z.B. PsychotherapeutIn oder Trauma-SpezialistIn) erfordert. Verantwortungsvolles Handeln: Wahre Kompetenz zeigt sich auch darin, zu wissen, wann man eine Klientin oder einen Klienten weitervermitteln muss. Unser Ziel ist es, dass du dich in deinem Arbeitsfeld sicher fühlst – und genau weisst, was du leisten kannst und wo deine professionelle Verantwortung zum Schutz aller Beteiligten endet.
Fokus: Ethik & Professioneller Rahmen
In der Arbeit mit Sexualität ist Integrität das höchste Gut. Ein wesentlicher Teil dieser Ausbildung widmet sich daher der ethischen Klarheit:
„Sicherheit durch Klarheit“ Wir erarbeiten ein tiefes Verständnis für die Rollenverteilung zwischen TherapeutIn und KlientIn. Du lernst, deine eigenen Gefühle und Energien wahrzunehmen, zu halten (Containment) und sie professionell zu kanalisieren, statt sie in den Prozess zu mischen.
Unsere ethischen Pfeiler:
Radikaler Konsens: Die Arbeit basiert auf dem Prinzip der Freiwilligkeit und klaren Absprachen in jedem Moment.
Transparenz: Klärung von Grenzen, Machtdynamiken und Projektionen.
Eigenschutz & Supervision: Nur wer die eigenen Schatten und Wünsche kennt, kann andere sicher führen. Wir legen Wert auf eine fundierte Psychohygiene der Begleitenden.
Deine Investition
Der Preis für die gesamte Ausbildung (3 Intensiv-Wochenenden inkl. umfangreichem Kursskript und Zertifikat) beträgt:
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Frühbucherpreis: CHF 900.— (bei Anmeldung bis 15. Juli 2026)
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Regulärer Preis: CHF 1'140.—
Ratenzahlung ist nach Absprache möglich (z.B. 3 Teilbeträge à CHF 300.—/ 380.—).
Ort: Die Ausbildung findet in einem geschützten, ästhetischen Praxisraum im Herzen von Zürich statt.
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