
Art of Bridging
Menschen verbinden. Brücken bauen.
Einander sehen, fühlen und in Verbindung gehen,
genau so wie wir sind
Sa. 4. April 2026, 14.00 Uhr, Einlass um 13.30 UhrHeilraum Marchwartstrasse 30, Zürich
Abendessen um 18.00 Uhr, bitte bringe etwas mit für den Potluck, wir essen zusammen im Kreis im Heilraum.
Offiz. Ende: 22.00 Uhr Mit open end.
(Es ist möglich, im Heilraum zu übernachten).
Ich
Das ich beginnt mit dem Erkennen und der Akzeptanz des eigenen Selbst.
Das erkennen der eigenen Identität, die individuellen Bedürfnisse, Gefühle und Erfahrungen die das Ich ausmachen.
Es ist der erste Schritt zur Selbstverwirklichung und zur Selbstakzeptanz.
Wenn wir uns selbst gut kennen und annehmen, sind wir bereit, uns einem anderen Menschen zu öffnen.
Du
Der Schritt zum Du bedeutet, eine Beziehung zu einem anderen Menschen aufzubauen und dabei vor allem die Vielfalt der Geschlechter zu berücksichtigen:
-
Männlich: Traditionell werden dem männlichen Geschlecht Eigenschaften wie Stärke und Rationalität zugeschrieben. In diesem Prozess geht es darum, sich von starren, patriarchalen Denkmustern zu lösen. Ein neues, modernes Bild von Männlichkeit erlaubt es, auch Gefühle und Verletzlichkeit zu zeigen.
-
Weiblich: Oft mit Empathie und Fürsorglichkeit verbunden, ist es wichtig, die Selbstbestimmung und Stärke der weiblichen Identität zu betonen. Die Abgrenzung vom patriarchalen Denken bedeutet hier, die Frau nicht als Objekt oder als Ergänzung zum Mann zu sehen, sondern als gleichberechtigte, starke und autonome Persönlichkeit.
-
Non-binär: Non-binäre Identitäten stellen die traditionelle Geschlechterbinarität infrage. Die Anerkennung und Akzeptanz non-binärer Menschen ist der wichtigste Schritt, um patriarchale Strukturen zu überwinden, da sie zeigen, dass es mehr als nur zwei Geschlechter gibt und die Identität nicht an biologische Merkmale gebunden ist.
Der Aufbau einer echten Ich-Du-Beziehung erfordert gegenseitigen Respekt, Empathie und das Loslassen vorgefertigter Annahmen über Geschlechterrollen.
Wir
Der nächste Schritt vom Du zum Wir ist die Entwicklung von Zweisamkeit hin zu einer Gemeinschaft. Hierbei werden die individuellen Identitäten der Partner nicht aufgegeben, sondern verschmelzen zu einer neuen, gemeinsamen Identität, dem Wir. .
Dieses Wir steht für:
-
Gemeinsame Ziele und Visionen: Das Wir ermöglicht es uns, gemeinsam etwas zu erschaffen, das die individuelle Kraft jedes Einzelnen übersteigt.
-
Solidarität und Unterstützung: In einer Gruppe können wir uns gegenseitig unterstützen und füreinander da sein.
-
Gegenseitige Bereicherung: Jedes Mitglied bringt seine einzigartigen Fähigkeiten, Perspektiven und Erfahrungen ein, was die Gemeinschaft stärkt und bereichert.
In diesem Prozess ist es wichtig, dass das Wir nicht als eine Gruppe verstanden wird, die von einer Person dominiert wird. Stattdessen sind wir alle, unabhängig von Geschlecht oder Identität, gleichberechtigt und können unsere rollen aktiv mitgestalten.
Das ist die entscheidende Abgrenzung zu patriarchalen Denkmustern, die oft auf der Herrschaft von wenigen über viele beruhen.
In einer progressiven und modernen Gesellschaft geht es darum, die Vielfalt in der Gruppe zu feiern und jedem Mitglied eine Stimme zu geben. Ein gesundes Wir ist eine Gemeinschaft, die auf Gleichberechtigung, Empathie und gegenseitigem Respekt aufbaut.

Viel ist in der Geschichte der Menschheit geschehen, doch eines blieb oft aus:
uns wirklich so zu sehen, zu hören und zu verstehen, wie wir sind.
Lernen wir uns endlich wieder in unserer Tiefe kennen. Lasst uns über unsere Sexualität und unser Sein als Queer, Mann oder Frau sprechen.
Teilen wir unsere Erfahrungen, wie wir unser Leben, unsere Sexualität und unsere Beziehungen leben und erfahren. Zeigen wir uns offen, damit wir voneinander lernen.
Wir erforschen uns selbst und gegenseitig, voneinander lernend wie du von andern wahrgenommen wirst und wie du ankommst. das sind wertvolle Momente und Geschenke, die wir einander geben können. In der Sexualität zeigt sich Verbindungskraft, Liebe, Umgang mit sich selbst und mit andern am klarsten.
Daraus dürfen Gruppen und Kreise entstehen, die sich weiter verbreiten, grösser werden und Menschen begleiten in ihren Prozessen, sich selbst als sexuelles Wesen zu entdecken dürfen.
Vision:
Eine Welt ohne Patriarchat zu denken, bedeutet, die grundlegenden Annahmen unserer Sozialisierungen und Gesellschaft infrage zu stellen und neu zu definieren. Es geht nicht darum, die Rollen einfach umzukehren und ein Matriarchat zu schaffen, bei dem Frauen die Herrschaft übernehmen. Vielmehr ist das Ziel eine Gesellschaft, in der Hierarchien auf Basis von Geschlecht, Herkunft oder anderen Merkmalen vollständig abgebaut sind.
Hier sind die zentralen Säulen einer patriarchiefreien Welt:
Sexualität:
In einer patriarchiefreien Welt würde sich die Sexualität von starren, normativen Zwängen lösen und in ihrer ganzen Vielfalt entfalten. Sie wäre nicht mehr ein Werkzeug zur Unterdrückung oder zur Demonstration von Macht, sondern ein Ausdruck von Intimität, Lust und gegenseitigem Respekt. 🫂 Entwicklung der Sexualität Die Sexualität würde in einer patriarchiefreien Gesellschaft nicht mehr als etwas angesehen, das dem männlichen Verlangen dient. Stattdessen würde sie als ein Bereich der Gleichberechtigung, des Vergnügens und der persönlichen Entfaltung gesehen. . Lust und Begehren: Die sexuelle Befreiung von Frauen wäre eine zentrale Folge. Die weibliche Lust würde als ebenso wichtig und legitim anerkannt wie die männliche. Es gäbe keinen Druck mehr, sich dem Partner unterzuordnen, und das sexuelle Vergnügen wäre ein gemeinsames Ziel. Vielfalt der Sexualitäten: Non-binäre Identitäten, Homosexualität und alle anderen Formen der Sexualität würden nicht nur toleriert, sondern als normal und bereichernd betrachtet. Es gäbe keine Hierarchie der Sexualitäten mehr. Kommunikation und Konsens: Klare und respektvolle Kommunikation würde zur Grundlage jeder sexuellen Interaktion. Konsens wäre nicht nur ein rechtliches Prinzip, sondern eine grundlegende kulturelle Norm. Es wäre selbstverständlich, dass alle Beteiligten zu jeder Zeit freiwillig und bewusst zustimmen. Sexualerziehung: Die Aufklärung würde nicht mehr auf biologische Reproduktion oder die Vermeidung von Risiken beschränkt sein. Sie würde stattdessen Freude, Verantwortung, gegenseitigen Respekt, Konsens und die Vielfalt von Identitäten und sexuellen Praktiken umfassen.
Etablierte Sexualität:
Etablierung der Sexualität Sexualität würde sich in dieser Welt nicht als ein festgelegtes Regelwerk etablieren, sondern als ein dynamischer, persönlicher Prozess. Sie wäre zutiefst in der Kultur verankert, und zwar auf eine Weise, die auf Freiwilligkeit und Selbstbestimmung beruht. Keine sexuelle Objektifizierung: Frauen und andere Geschlechter wären nicht länger Objekte der Begierde. Sexualität würde als ein Ausdruck der Verbindung zwischen Menschen verstanden, nicht als die Entwertung eines Körpers. Emotionale und körperliche Intimität: Sexualität wäre nicht länger nur auf körperliche Handlungen beschränkt. Emotionale Nähe, Vertrauen und Intimität wären die zentralen Pfeiler. Das würde neue, befreiende Formen der Beziehung und des Ausdrucks ermöglichen. Enttabuisierung: Themen wie sexuelle Gesundheit, sexuelle Probleme und diverse sexuelle Praktiken könnten offen und ohne Scham besprochen werden. Das würde dazu beitragen, Ängste und Unsicherheiten abzubauen und das Wohlbefinden zu fördern. In einer Welt ohne Patriarchat wäre die Sexualität nicht mehr durch Machtkämpfe und Normen definiert, sondern durch gegenseitige Wertschätzung und die individuelle Freiheit, sich selbst und andere zu lieben, wie sie sind.
Macht und Politik:
In einer patriarchiefreien Welt würde Macht nicht mehr von einem einzigen Geschlecht, sondern von allen Menschen gemeinsam ausgeübt. Egalitäre Machtverteilung: Macht wäre dezentralisiert. Entscheidungen würden nicht mehr von oben herab getroffen, sondern durch Konsens, Kooperation und kollektive Verantwortung. Vielfalt in Führungspositionen: In Politik, Wirtschaft und Wissenschaft wären alle Geschlechter gleichermaßen repräsentiert, und zwar nicht nur durch Quoten, sondern als natürliche Folge einer Gesellschaft, die Talent und Eignung über Geschlechterrollen stellt. Abbau von Gewalt und Aggression: Ohne die Hierarchie des Patriarchats, die oft auf Dominanz und Unterdrückung basiert, würden gewalttätige Konflikte und Aggression als Lösungsstrategie weniger akzeptiert.
Wirtschaft und Arbeit:
Eine Welt ohne Patriarchat würde auch die Art und Weise, wie wir arbeiten und Wert schaffen, grundlegend verändern. Entkoppelung von Wert und Geschlecht: Die Arbeit würde nicht mehr in "männliche" und "weibliche" Berufe unterteilt. Unbezahlte Care-Arbeit, also die Fürsorge für Kinder, Ältere und Kranke, würde als ebenso wertvoll und gesellschaftlich notwendig anerkannt wie bezahlte Erwerbsarbeit. Gerechte Verteilung: Der Gender Pay Gap wäre nicht existent, weil gleiche Arbeit auch gleich entlohnt wird. Der Fokus läge nicht auf der Akkumulation von Reichtum, sondern auf einer gerechten Verteilung von Ressourcen.
Familie und Gemeinschaft:
Die Familie, traditionell ein Ort patriarchaler Strukturen, würde neu gedacht. Gemeinsame Sorge: Die Verantwortung für die Familie und das Zuhause würde von allen getragen, nicht primär von Müttern oder Frauen. Väter wären nicht nur "Helfer", sondern gleichberechtigte Erziehungspersonen. Individuelle Lebensmodelle: Es gäbe keine gesellschaftlichen Erwartungen mehr, die vorschreiben, wie eine "ideale" Familie auszusehen hat. Unabhängig von Partnerschaft, sexueller Orientierung oder dem Wunsch nach Kindern würden alle Lebensmodelle gleichermaßen akzeptiert und gewürdigt.
Kultur und Sprache:
Sprache und Kultur sind die Spiegel einer Gesellschaft. Um das Patriarchat zu überwinden, müssten sie sich wandeln. Inklusive Sprache: Sprache würde alle Geschlechter sichtbar machen und nicht auf generisch-maskuline Formen zurückgreifen. Dies schafft Bewusstsein und Wertschätzung für die Vielfalt der Identitäten. Neue Rollenbilder: Medien, Kunst und Bildung würden Heldinnen, Helden und Identifikationsfiguren zeigen, die sich nicht an veralteten Geschlechterstereotypen orientieren. Männlichkeit wäre nicht mehr an Dominanz geknüpft, Weiblichkeit nicht an Passivität. Eine patriarchiefreie Welt ist im Grunde eine humane und gerechte Welt, in der die individuellen Talente und Bedürfnisse jedes Menschen im Vordergrund stehen – unabhängig davon, welches Geschlecht sie haben.
Mission
Es ist erfreulich, dass es Gruppen für weiblich, männlich lesenden und Non-binären Personen gibt, in denen wir bedeutende Erfahrungen über unser Sein teilen und erfahren können.
Doch das ist nur erste Schritt auf einem langen Weg, um Menschen mit unterschiedlichen sexuellen Identitäten näher zusammenzubringen und ein tieferes Verständnis darüber zu entwickeln, was es bedeutet, Mensch zu sein.
Das lernen wir einzig und allein von anderen, in einem geschützten Raum, wo wir offen über uns unsere Sexualität und unsere Liebe sprechen können.
Ein altes Zulu-Sprichwort besagt: "Um Mensch zu werden, braucht es Menschen."
Weiteres zum Thema Sozialisation und Sexualität in unserer zeit:
Das Patriarchat und die Sexualität
Die Auswirkungen patriarchaler Strukturen auf CIS-, Nicht Binäre und GenderQueere Menschen.
Was ist das Patriarchat
Das Patriarchat, übersetzt "Väterherrschaft", ist ein tief verwurzeltes gesellschaftliches System, in dem Macht, Privilegien und Kontrolle überwiegend Männern zugeschrieben werden. Obwohl sich Gesetze geändert haben, prägen patriarchale Denkmuster weiterhin subtil unsere Beziehungen, Werte und Normen. Sexualität ist dabei kein rein biologisches Phänomen, sondern wird durch diese gesellschaftlichen Normen geformt und kontrolliert.
Diese Anwendung analysiert, wie diese patriarchale Logik die Sexualität von Menschen unterschiedlicher Geschlechtsidentitäten auf tiefgreifende Weise beeinflusst – oft auf eine Art, die uns nicht sofort bewusst ist. Nutzen Sie die Navigation, um die spezifischen Auswirkungen zu erkunden.

Was Dich erwartet
Wir öffnen den kreis mit trommeln, Seelensingen und Stille.
Einführung in feminine und maskuline Queer Professionalität, Konsens und Verantwortung.
Begegnung mit uns selbst.
Selbstliebe, Eigenkontakt, Selbstwahrnehmung und Präsenz etablieren.
Ohne sich selbst zu verlieren, Kontakt zu andern aufbauen.
1. Wochenende:
Meine sexuellen, körperlichen und mentalen Verletzungen Raum geben und in die Welt bringen.
Meine sexuellen, körperlichen und Mentalen Wünschen und bedürfnissen Ausdruck geben.
Sich zeigen, die eigene sexuelle Geschichte erzählen, weil diese wichtig ist, damit wir alle voneinander, von weiblich lesenden und männlich lesenden Personen lernen können.
Heilrituale.
2. Wochenende:
Wer bin ich als sexuelles Wesen und welchen Archetypen gebe ich mir? Traumreise in Anima und Animus.
- Rollentausch: weiblich lesende Körper werden männlich lesende Personen, Non-binäre Personen nehmen die Identität an, welche sie am meistens fordert.
- Erfahrungswelten in diesen Rollen mit andern und mit sich selbst iin einem sicheren, traumasensitiven Raum erleben.
Alle diese Übungen sind angeleitet.
Nacktheit und Berührungen können teil verschiedener Meditationen sein und sind immer freiwillig.
Es finden keine Handlungen im herkömmlichen Sinne von Sexualität statt.
Was Dich erwartet
We meet in a circle. feel each other and get along with each other. From here we go into the separation of man and woman and find ourselves again in the power of our own beauty. This is where the confrontation with the other person begins; we talk, men among men, women among women, about what separates us from each other. We enter into confrontation to see, feel and hear each other.
And so we come together, woman and man, with our truths about ourselves, pain, longing, sadness and desires.
We show ourselves vulnerable and open to each other in order to rediscover ourselves through what and who we really are: people.
We tell each other what we need, what our longing for healing and connection are and use this to create a healing ceremony for each other: men for women, women for men.
At the end of the ritual, we sink into relaxation, touch and connection that nourishes, fulfills and connects us. From human to human.
Saturday, Sept. 7 at 2 p.m., doors open at 1:30 p.m
We begin with various rituals of engagement with people with vulvas, penises or intersexual/transsexual.
Dinner at 6 p.m., please bring something for the potluck, we will eat together in a circle in the healing room.
We then begin the men's healing ritual for the women, and immediately follow this with the women's healing ritual for the men. After a short closing circle together, we flow together in the cuddle into a well-deserved and deep relaxation.
End: 11 p.m. (It is possible to spend the night in the healing room. We usually cuddle for a while in the morning and then enjoy brunch in the Roter Ziegel am See.
Bring along:
Drinking bottle, possibly your favorite oil, lunghi and cloth to lie on or sit on, your eating gift for the potluck
That's all.
Saturday, Sept. 7 at 2 p.m., doors open at 1:30 p.m
We begin with various rituals of engagement with people with vulvas, penises or intersexual/transsexual.
Dinner at 6 p.m., please bring something for the potluck, we will eat together in a circle in the healing room.
We then begin the men's healing ritual for the women, and immediately follow this with the women's healing ritual for the men. After a short closing circle together, we flow together in the cuddle into a well-deserved and deep relaxation.
End: 11 p.m. (It is possible to spend the night in the healing room. We usually cuddle for a while in the morning and then enjoy brunch in the Roter Ziegel am See.
Bring along:
Drinking bottle, possibly your favorite oil, lunghi and cloth to lie on or sit on, your eating gift for the potluck
That's all.
Nudity and touching are possible, depending on the energy and consensus in the group. I take the knowledge and adherence to consensus as a given for this ritual.
If you have any questions or uncertainties about boundaries, limits or consensus and agreement of actions with other people, please contact me or Michèle in advance.
1. Wochenende:
Meine sexuellen, körperlichen und mentalen Verletzungen Raum geben und in die Welt bringen.
Meine sexuellen, körperlichen und Mentalen Wünschen und bedürfnissen Ausdruck geben.
Sich zeigen, die eigene sexuelle Geschichte erzählen, weil diese wichtig ist, damit wir alle voneinander, von weiblich lesenden und männlich lesenden Personen lernen können.
Heilrituale füreinander beenden dieses Wochenende.
2. Wochenende:
Wer bin ich als sexuelles Wesen und welchen Archetypen gebe ich mir? Traumreise in Anima und Animus.
- Rollentausch: weiblich lesende Körper werden männlich lesende Personen, Non-binäre Personen nehmen die Identität an, welche sie am meistens fordert.
- Erfahrungswelten in diesen Rollen mit andern und mit sich selbst iin einem sicheren, traumasensitiven Raum erleben.
Alle diese Übungen sind angeleitet.
Nacktheit und Berührungen können teil verschiedener Meditationen sein und sind immer freiwillig.
Es finden keine Handlungen im herkömmlichen Sinne von Sexualität statt.

Mehr zu Rolle des patriarchalen Systems und ihre Auswirkung auf unsere Sexualität
Das Patriarchat beeinflusst die menschliche Sexualität, indem es bestimmte sexuelle Normen und Machtstrukturen festlegt, die vor allem auf Heteronormativität und der Dominanz des Mannes basieren. Dies führt oft zu Unterdrückung, ungleichen Machtverhältnissen und Stereotypen, die sowohl Frauen als auch Männer in ihrer sexuellen Entfaltung einschränken.
Auswirkungen auf Frauen
-
Objektivierung und Unterdrückung: Frauen werden im Patriarchat oft als Objekte sexueller Begierde gesehen. Ihre eigene sexuelle Lust und ihre Wünsche werden dabei häufig ignoriert oder tabuisiert.
-
Sexuelle Gewalt: Sexuelle Gewalt, die meist von Männern an Frauen verübt wird, dient als Mittel, um patriarchale Machtverhältnisse aufrechtzuerhalten und Frauen "zurechtzuweisen", wenn sie nicht den gesellschaftlichen Erwartungen entsprechen.
-
Fokus auf Penetration: Das Konzept von Sex wird oft auf die Penetration reduziert, wobei der männliche Orgasmus im Vordergrund steht. Die weibliche Lust, insbesondere die Bedeutung der Klitoris, wird dabei häufig vernachlässigt oder gar nicht thematisiert.
Auswirkungen auf Männer
-
Dominanz und Druck: Männer werden unter dem Patriarchat mit der Erwartung konfrontiert, dominant, hart und potent zu sein. Dies kann zu einem erheblichen psychischen Druck führen, immer "leistungsfähig" sein zu müssen, was sich negativ auf die sexuelle Zufriedenheit auswirkt.
-
Emotionale Unterdrückung: Das Patriarchat verlangt von Männern, Gefühle zu unterdrücken, um nicht als "schwach" zu gelten. Diese emotionale Hemmung erschwert eine offene und ehrliche Kommunikation über sexuelle Bedürfnisse und Wünsche in einer Partnerschaft.
-
Eingeschränkte Identität: Das System schreibt Männern eine bestimmte, oft rigide, Rolle zu, was die Entfaltung ihrer sexuellen Identität und ihrer individuellen Bedürfnisse einschränken kann. Auch sie leiden unter den festgefahrenen Geschlechterrollen.
Das Patriarchat hat zudem einen maßgeblichen Einfluss auf die Sexualität, indem es Heterosexualität als die einzig „natürliche“ Form der Sexualität festlegt, wodurch andere sexuelle Identitäten und Orientierungen unsichtbar gemacht oder diskriminiert werden.
<br>
Für weitere Informationen zur Geschichte des Patriarchats und wie es die Welt geprägt hat, können Sie sich dieses Video ansehen: Wie das Patriarchat in die Welt kam.
Auswirkungen auf non-binäre und queere Personen
Die Auswirkungen des Patriarchats auf non-binäre und queere Personen sind vielfältig und oft schädlich. Das Patriarchat, als ein System, das männliche Dominanz und binäre Geschlechterrollen festlegt, untergräbt die Identitäten und Erfahrungen von Personen, die außerhalb dieser Normen existieren.
Unterdrückung von Identität und Ausdruck
Das Patriarchat fördert eine strenge binäre Geschlechterordnung (männlich/weiblich), die non-binäre und queere Identitäten als unnatürlich oder nicht-existent ablehnt. Dies führt zu Invalidierung, wo die Identität einer Person nicht anerkannt wird. Oft müssen sich non-binäre Personen entweder als männlich oder weiblich identifizieren, was ihre wahre Identität negiert und zu Dysphorie führen kann.
-
Sprachliche Ausgrenzung: Viele Sprachen sind binär aufgebaut, was es schwierig macht, geschlechtsneutrale Pronomen zu verwenden oder zu verstehen.
-
Diskriminierung im Alltag: Non-binäre Personen stoßen häufig auf Unverständnis oder Feindseligkeit, wenn sie beispielsweise öffentliche Toiletten benutzen oder offizielle Dokumente ausfüllen.
Verdrängung und Unsichtbarkeit
Das Patriarchat hat historisch non-binäre und queere Personen aus der Gesellschaft verdrängt, indem es ihre Geschichten und Beiträge ignoriert. Diese Unsichtbarkeit führt dazu, dass non-binäre und queere Menschen in Geschichtsbüchern, Medien und der Populärkultur unterrepräsentiert sind. Diese fehlende Repräsentation kann zu Isolation und einem Mangel an Vorbildern führen, was die Selbstfindung erschwert.
-
Kulturelle Normen: Kulturelle Traditionen und Rituale sind oft stark binär geprägt, was non-binäre Personen ausschließt.
-
Medizinische Versorgung: Die medizinische Forschung und Praxis ist oft binär ausgerichtet, was die spezifischen Bedürfnisse von non-binären Personen (z.B. in Bezug auf Hormone oder geschlechtsangleichende Operationen) ignoriert.
Psychische und physische Folgen
Die ständige Auseinandersetzung mit Diskriminierung, Unsichtbarkeit und Gewalt hat schwerwiegende Auswirkungen auf die mentale und körperliche Gesundheit. Studien zeigen, dass non-binäre und queere Personen ein höheres Risiko für Depressionen, Angstzustände und Suizidgedanken haben.
-
Gewalt: Non-binäre Personen sind einem höheren Risiko für physische und verbale Gewalt ausgesetzt.
-
Gaslighting: Die ständige Leugnung ihrer Identität kann zu einem Gefühl der Verwirrung und des Selbstzweifels führen, was als eine Form von Gaslighting betrachtet werden kann.
-
Stress: Der andauernde Stress, der durch die ständige Invalidierung entsteht, kann chronische Gesundheitsprobleme verursachen.





