Sexualität. WTF is that?
- Roger Spiess

- 20. Juli
- 3 Min. Lesezeit
Kein KI.
In all den Jahren in welchen ich mit Sexualität in Sessions und Seminaren gearbeitet habe, war die Hauptsorge der Menschen, keinen guten Sex zu erleben.

Mache ich es richtig? Gibt es da noch mehr? Stimmt bei mir bezüglich Sex auch alles?
Es gibt zwei Instanzen die diese Fragen beantworten können:
Das Internet mit ebensovielen zweifelhaften wie professionellen Antworten. Was also ist richtig?
Die Sexualtherapeutin, oder der Sexualpädagoge. Aber wer hat Lust, deswegen gleich einen Therapeuten aufzusuchen?
Diese Wege ergeben sich, weil die Sexualität in unserer Gesellschaft wie vieles andere auch dem Leistungsdenken untersteht. Besser, mehr, schneller, tiefer, erfolgreicher als andere und beeindruckender muss mensch und alles sein.

Halt ganz so wie die menschlichen Maschinen in den Pornos. Oder im Business. Oder im Sport. Was auch immer.
Die Frage, bin ich gut, oder gut genug hat sich als Glaubensfrage tief in unser kollektives Unterbewusstsein eingegraben. Ich selbst ertappe mich so oft immer wieder in dieser Frage nach einem Massstab den ich ansetzen kann, um mich selber einschätzen zu können.
War das guter Sex? War dein Orgasmus der beste ever? War mein Orgasmus der beste ever? Was können wir noch verbessern?
In %: Wie oft hattest du in deinem Leben so richtig guten Sex?
unter 10%
10 bis 25%
25 bis 50%
50 bis 75%
Dabei gäbe eine weit wichtigere Frage:
Die Frage an sich selbst:
Wieviel Bewusstsein hatte ich im Liebesspiel? Wie tief habe ich mich gespürt? Und den Menschen mit dem ich zusammen bin? Oder waren da Gedanken, Pläne, Strategien die ich anwendete?
Gestalten wir unseren Sex zusammen? Oder übernimmt jemand die Führung?
Als Frau: Wie oft hast du schon im Sex die Initiative übernommen?
Bisher nie
Hin und wieder, eher selten
Hin und wieder, eher öfter
Sehr oft
Als Mann: Wie oft hast du schon im Sex die Initiative übernommen?
Bisher nie
Hin und wieder, eher selten
Hin und wieder, eher öfter
Sehr oft
Natürlich hört das Denken während dem Sex nie ganz auf. Genauso wie unsere Gefühle nie ganz aufhören zu wirken… Nur sind wir es uns gewohnt, der Stimme des Kopfes vielmehr zuzuhören, als der Stimme des Körpers. Warum? Weil die Stimme des Bauches manchmal chaotisch und nicht logisch ist. Das Denken hingegen packt all seine Aktivitäten in logische Schlussfolgerungen, also sind diese Prüfungsfest in der Realität. Alles was wir tun, möchten wir erklären können. Nun, Gefühle und Emotionen sind selten logisch. Weil, wäre unser Glück und unsere Sexualfreude erklärbar und auf Logik aufgebaut, wären alle Menschen ausnahmslos glücklich und in Lebensfreude…..

Und so ist das im Sex. Sich in jeder Sekunde bewusst sein darüber, was sich an Gefühlen bemerkbar macht und diese nicht einfach zu übergehen, sondern gleichsam mit sich selbst und der PartnerIn ehrlich sein in dem was ist. Das ist Verbindung und Bewusstheit, die Sexualität erst ausmacht.
Wie bewusst hast du berührt? Wie bewusst hast du Berührung empfangen? Lade dich selbst in die Sexualität ein, und nicht all die gelernten Methoden und Strategien die du dir angeeignet hast.
Begegne dir selbst in deinem Mythos als sexuelles Wesen. Erkenne dich als ein Wesen, das die hohe Fähigkeit besitzt, sich mit andern Wesen zu verbinden. Diese Verbindung ist die Magie, das Wunder, die Schönheit der Sexualität. Sie fragt nicht nach Performance und mehr und besser.

So wird die Sexualität frei von Ängsten, falschen Erwartungen und irregeleiteten Gesetzen und Regeln die dir von unserer Kultur aufgeladen wurden. Lerne vom Körper die Verschmelzung und Identitätskraft, Hingabe und Penetration, Unterwerfen und Dominieren, Gefangener sein und Freiheit.
Lerne vom Körper, dass jede Berührung, egal von wem, schön ist. Dass sexuelle Energie sich auch mit der Luft, dem Wasser, der Erde und dem Feuer verbinden kann. Die Sexualität steigt weit über das hinaus, was unsere Kultur uns lehrt. Sie ist göttlich. Und sie ist an nichts gebunden, weil sie schlussendlich pure Freude am Leben ist.
©RogerSpiessSexualHealingArts






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