Satsang und die Einfachheit
- Roger Spiess

- 25. Juli
- 2 Min. Lesezeit
Kein KI.
Zu erleben, in welch tiefe Schönheit sich das Einfache einweben kann, berührt mich immer wieder neu.
Satsang. Sitzen, singen, schweigen und träumen im Kreis nur mit uns selbst. Teilen von dem was ist. Nichts mehr, und nichts weniger. Wir miteinander, im Kreis. Diese Kreise tragen das Echo unserer Ahninnen und Ahnen in sich.
Seit hundertausenden von Jahren.

Alles hat Zeit.
Und die Themen kommen von selbst, weil das was wir in uns tragen, ob bewusst oder nicht, immer in den Raum wirkt.
Gestern wanderten wir durch die enormen und so wichtigen Kräfte der Traurigkeit, berührten dabei auch die Orte der Schwellen, in welchen wir uns finden, wenn uns das Leben von einer alten in eine neue Welt führt. Die Transformationen in diesen Übergängen können sich hinziehen, und uns manchmal verzweifeln lassen. Und doch sind es gute und wichtige Wege durch die uns unsere Seele führt.
Wir begegneten in diesem Kreis auch den Sehnsüchten nach Beziehung, Aufmerksamkeit und gelebter Sexualität.
Es ist so schön zu fühlen, was es ausmacht der Sehnsucht eine Stimme zu geben, ihr zu lauschen damit in Stille zu sagen: 'Ich höre dich'. Dies alleine liess den Körper immer wieder tiefe spontane und sehr authentische Atemzüge der Verbindung zu sich selbst nehmen.

Der Satsang wird für mich immer mehr zu einem Kreis in dem wir im andern Menschen uns selbst erkennen. Und in uns selbst den andern begegnen. Es sind die Kreise, welche die Kraft haben aus dem Ich das Wir zu gestalten, ohne uns selbst dabei zu verlieren.
Wenn ich sehe, wie einfach in Kreisen Gemeinschaft entsteht. Wie einfach einander sehen ist. Und wie schön wir Menschen darin sind: Mensch zu sein.
Satsang. Ich lade dich gerne ein, mehr darüber zu erfahren.
©RogerSpiessSexualHealingArts






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