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Die Arroganz der Heilsbringer: Warum Missionierung das Göttliche im Menschen verfehlt.

Wer mit Gott und/oder Jesus missioniert, hat die Essenz von Gott und Jesus verfehlt.

Missionierung verkennt innewohnende Göttlichkeit; sie sieht das Göttliche nicht im Menschen, sondern nur als etwas, das man ihm bringen muss.

Und so fühlt sich jemand, der meint, das Wort Gottes verkünden zu müssen, als Retter jener Seelen, die den Glauben an Gott und Jesus nie hatten oder verloren haben. Dass sich jemand darüber Sorgen macht und dies zum Ausdruck bringen muss, lässt sich noch nachvollziehen. Weit weniger verständlich ist die Haltung dieser Missionare dahinter, welche sich in Arroganz und Selbstgefälligkeit in ihrer höchsten Form zeigt, vor allem dem Göttlichen gegenüber, in deren Dienst sich die Retter und Retterinnen wähnen.

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Wer wirklich in Verbindung mit dem Göttlichen steht, weiss um deren Kraft, die alles durchdringt.

Diese Kraft wirkt nicht, um anerkannt, gepriesen, vermarktet oder verherrlicht zu werden – all dies sind bloße Ego-Rituale. 

Nein, sie wirkt, indem sie sich schweigend und ständig selbst verwirklicht – in sich Selbst und im Aussen. Sie braucht niemanden, der den Menschen und allen Lebewesen des Universums etwas bringt, das alle schon haben: Die Essenz des Göttlichen.

Und somit ist es auch ein nicht gerade beruhigender Hinweis darauf, wie die Verkünder von Gottes Wort die Menschen sehen: Wesen ohne Göttlichkeit. Das ist schade und gefährlich. Weil es Menschen trennt. Und genau diese Trennungen ermöglichen Abwendung, Hass und Krieg.


Text: ©Roger Spiess - Bild: KI

 
 
 

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