
Sexual Healing Weiterbildungen:
Surrogat und Slow Sex Therapie
Voraussetzung für die Teilnahme:
Der Besuch der Sexual healing for Practicioners Basis Module.
Themen der Module:
Surrogat/Slow Sex Therapy
Die Arbeit als temporärer Sexualpartner (Surrogat Therapy) auf der BAsis von Slow Sex.
- Einstieg in die therapeutische Arbeit mit Slow Sex und Surrogat Therapy im Sinne von Sexual Healing.
- Abgrenzungsmethoden für dich und KlientInnen, um möglichst frei und ohne eigene Anhaftungen oder Projektionen in die Slow Sex Session einzusteigen.
- Vorbereitung und Vorgespräch mit KlientInnen zur Slow Sex Session mit oder ohne Vereinigung
- Verschiedene Penetrationsmethoden, Verbindungsarbeit, Traumasensitive-, Emotions- und therapeutische Begleitung während der Slow Sex Session.
- Körper exploration, tief entspannende Massagen (Mantramassagen), Penis und Vulva Massagen.
- Nacktheit ohne Scham, Präsenz und Verbindung auch in Nacktheit, Die Bewusste Berührung
- Körper exploration, tief entspannende Massagen (Mantramassagen), Penis und Vulva Massagen.
finden an folgenden Wochenenden Statt: 7. + 8. Februar und 7. + 8. März 2026
1. Modul 7./8. Feb '26
2. Modul 7.+8. März '26
Vertiefung und Setting
- Aufbau eines Settings und gemeinsame durchführung einer Sexual Healing Session
Warum Rollenspiele:
Rollenspiele sind eine wertvolle Methode in der therapeutischen Arbeit, bei der Klienten die Möglichkeit bekommen, verschiedene Rollen, Perspektiven und Gefühle spielerisch und sicher zu erkunden. Auch dem Ausdrücken können von Wünschen und Sehnsüchten vor allem in der Sexualität bieten sich Rollenspiele mit ihren Regeln und Möglichkeiten bestens an. Lange wehrte ich mich gegen diese Form der heilarbeit. Heute kann ich nicht mehr darauf verzichten. Durch das Einnehmen einer Rolle können sie tiefgehende Einblicke in ihre eigenen inneren Welten gewinnen, alte Wunden heilen und neue Wege des Verstehens und der Veränderung entdecken. In der Therapie dienen Rollenspiele dazu, verborgene Gefühle, unbewusste Muster und Konflikte sichtbar zu machen. Oft sind diese Aspekte im Alltag schwer zugänglich, weil sie mit Scham, Angst oder Schmerz verbunden sind. Durch das spielerische Nachstellen von Situationen können Klienten diese Themen in einem geschützten Raum erforschen, ohne sich direkt verletzlich zu fühlen. Das Einnehmen verschiedener Rollen ermöglicht es, Perspektiven zu wechseln und Empathie für sich selbst und andere zu entwickeln. So können alte Verletzungen, die vielleicht im Unterbewusstsein verborgen sind, auf eine liebevolle und kreative Weise bearbeitet werden. Durch das Erleben verschiedener Rollen können KlientInnen ihre eigenen Bedürfnisse, Wünsche und Grenzen besser erkennen und respektieren lernen. Zudem bieten Rollenspiele die Möglichkeit, Konflikte auf eine sichere Art auszutragen, was zu einer Reduktion von innerem Stress und emotionalen Blockaden führt. Sie stärken das Selbstvertrauen, weil man in der Rolle neue Fähigkeiten und Ressourcen entdecken kann. In der therapeutischen Arbeit mit Rollenspielen können alte, schmerzhafte Erfahrungen integriert werden. Das spielerische Nachstellen ermöglicht es, sich von belastenden Erinnerungen zu distanzieren, sie aus einer neuen Perspektive zu betrachten und sie schließlich in einem sicheren Rahmen zu transformieren. Dies fördert die innere Heilung, das Gefühl von Kontrolle und Selbstbestimmung und kann tiefgreifende Veränderungen im Selbstbild bewirken.
Warum Schamanische SexualHeilarbeit
Schamanische Wege zur Heilung der Sexualität durch Imagination und Traumkraft Schamanische Heilung ist eine alte, tief verwurzelte Praxis, die in vielen Kulturen weltweit seit Tausenden von Jahren angewandt wird. Sie basiert auf der Überzeugung, dass alles im Universum miteinander verbunden ist und dass Heilung auf einer ganzheitlichen Ebene stattfindet – Körper, Geist und Seele sind untrennbar miteinander verbunden. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Kraft der Imagination und des Traums, die eine zentrale Rolle in diesem Heilungsprozess spielen. In vielen psychologischen Studien ist die positive und heilende Wirkung auf die Seele durch bewusstes Träumen und Imaginieren mittlerweile unbestritten. Imagination ist viel mehr als nur das Vorstellen von Bildern oder Szenen. In der schamanischen Tradition wie auch mittlerweile in vielen psychotherapeutischen Sitzungen wird sie als ein Werkzeug genutzt, um in andere Bewusstseinszustände einzutauchen und Kontakt zu verborgenen Ebenen des Selbst und der Welt aufzunehmen. Durch geführte Visualisierungen, Trancezustände oder rituelle Praktiken können Klienten Zugang zu inneren Bildern und Symbolen erhalten, die wichtige Botschaften für ihre Heilung enthalten. Diese inneren Bilder sind wie Schlüssel, die Türen zu unbewussten Anteilen öffnen. Sie ermöglichen es, verdrängte Gefühle, alte Verletzungen oder blockierende Überzeugungen sichtbar zu machen. Indem man sich bewusst in diese Bilder hineinversetzt, kann man sie verstehen, transformieren und schließlich auflösen. Es ist der Weg, den Dr. Carlo Zumstein das 'zu einem guten Ende träumen' nennt. Traumata sind aus der schamanischen Sicht Energien, die je nach dem mit hoher Intensität und/oder zu schneller Entladung von Energien auf uns eingewirkt haben. Es sind Eindrücke, Geschichten und Geschehnisse, die im Schock steckengeblieben sind. Geschichten und Erfahrungen, die nicht zu einem Ende gekommen sind. Mit der bewussten Traumkraft können wir diese festgefahrenen und blockierten Energien wieder in Bewegung bringen und bewusst und mit unserer Kompetenz und Fähigkeiten 'zu einem guten Ende träumen.' Träumen fördert die Selbstreflexion, stärkt das Selbstvertrauen und hilft, innere Konflikte auf eine kreative und liebevolle Weise anzunehmen und zu bearbeiten. Indem man sich auf die Bilder einlässt, und selber bewusst in sie hineinwirkt, kann man alte Ängste, Schuldgefühle oder Trauer transformieren und zu ihrer Erfüllung bringen. Das Arbeiten mit Imaginations- und Traumkraft ist somit eine kraftvolle Methode, um seelische und sexuelle Verletzungen zu heilen, das innere Gleichgewicht wiederherzustellen und die eigene Lebensenergie zu stärken.