
Philosophie
„DIE SEXUALITÄT gibt es nicht.
Es gibt nur die deine.
Diese deine Ur-eigene Sexualität durch all die sozialisierten Eindrücke und Vorgaben wieder zu entdecken, erforschen und entwickeln ist der Kern meiner Arbeit.
Wir sind sexuelle Beziehungswesen. Und wir alle haben die Kraft, unsere Sexualität wie unsere Beziehungen immer wieder neu zu gestalten.
Uns wieder als Schöpferin und Schöpfer unseres Daseins zu entdecken und erleben ist mein grosses Anliegen.“
Warum
Schamanismus und Sexualpädagogik?
Während die Psychologie Ursachen für unser Sein und Verhalten in unserem Unterbewusstsein und innerem Erleben erforscht, betrachtet die schamanische Sichtweise die Kräfte um uns herum, die auf uns wirken: Natur, Arbeit, Familie, Gesellschaft. Schamanismus und Psychologie sind also zwei völlig verschiedene Formen, die sich gegenseitig jedoch gut unterstützen. Die Sexualpädagogik (ISP Zürich) gibt uns die Sprache, die Klarheit und die psychologische Struktur. Sie stellt sicher, dass wir Grenzen benennen, Konsent (Zustimmung) wahren und den Verstand mit ins Boot holen. Die schamanische Arbeit (Zumstein / CSC / Harner / Ingerman) erlaubt uns, dorthin zu gehen, wo Worte allein nicht ausreichen. Sie hilft dabei, ‚verlorene Seelenanteile‘ zurückzuholen, Traumata auf einer energetischen Ebene zu lösen und die Verbindung zur eigenen Urkraft wiederherzustellen. Das Ergebnis ist eine Begleitung, die sowohl den Kopf als auch das Herz erreicht.
Fundament
- Studium der Sexualpädagogik: Institut für Sexualpädagogik und Sexualtherapie Zürich (ISP) – Die Basis für professionelle Beratung und fundiertes Wissen.(Während der Abschlussarbeit von mir aus persönlichen Gründen abgebrochen). - Certified Shamanic Counsellor (CSC): Die Kunst des schamanischen Reisens und der Beratung, Dr. Michael Harner. - Seelenrückholung nach Sandra Ingerman - Time Line, Seelenkosmos, Schamanische Trauma Arbeit, Psychopompos und der Schamanische Weg des Träumens nach Dr. phil Carlo Zumstein, schamanisch Tätiger und Psychotherapeut. - Supervision und Forschungskreis während 7 Jahren bei Dr. phil. Carlo Zumstein - Tantra-Persönlichkeitsentwicklung Jahrestraining und vier Assistenzen im Shima Institut - Wata 1,2 und 3 in Auroville, Indien - Assistenz für WATA 1 und 2 in Bali, Indonesien und im Thermalbad Zurzach, CH bei Arjana Brunschwiler - Tamera Peace Research Community:- Introduction Love and Sexuality LGBTQI+ - Global Love School 2024
Transparenz und Verantwortung:
Ich verstehe mich nicht als unfehlbaren Experten, sondern als jemanden, der stetig lernt. Wie ich mit Feedback umgehe und was ich unter Verantwortung verstehe, habe ich in diesem persönlichen Text zusammengefasst:
Vor kurzem habe ich euch gebeten, mir eure ehrlichste Meinung zu meiner Arbeit zu sagen. Die Antworten haben mich bewegt, gefreut, aber auch sehr nachdenklich gemacht. Hier ist mein persönlicher Rückblick und mein Versprechen für die Zukunft. Als ich euch bat, mir eure Erfahrungen aus unseren Sessions und Seminaren mitzuteilen – egal ob anonym oder direkt –, wusste ich nicht genau, was mich erwartet. Ich hatte da einige Unsicherheiten und ja, auch Ängste. Auf jeden Fall brauchte es schon etwas Mut. Und heute bin ich froh, dass ich gefragt habe! Die allermeisten Rückmeldungen erreichten mich per Mail. Sie waren bei weitem überwiegend positiv, oft sogar begeistert. Das zu lesen, hat mich tief berührt und mir gutgetan. Besonders schön war für mich zu erkennen, dass es Aspekte an meiner Arbeit gibt, die mir selbst gar nicht bewusst waren, die euch aber geholfen haben. Das nehme ich dankbar an und werde es bewusster in meine Arbeit integrieren. Doch es gab auch die andere Seite. Es gab kritisches Feedback, das meine Arbeit hinterfragt hat. Es wäre ein Leichtes für mich gewesen, zu sagen: „Bei so viel Lob sind diese wenigen kritischen Stimmen nur Einzelfälle“ oder „Da hat die Chemie halt nicht gestimmt“. Aber genau das darf ich mir nicht erlauben. Nicht in diesem Beruf. Wir arbeiten hier mit Themen wie Trauma, Abgrenzung, Selbstwert und dem eigenen Fühlen. Diese Themen verlangen von mir volle Wachheit und die alleinige Verantwortung. Punkt. Auch wenn meine Haltung immer davon getragen war, niemandem zu schaden: Eine gute oder gut gemeinte Absicht entschuldigt keine Grenzüberschreitung. Es gibt keine Ausreden dafür, wenn Klienten Situationen als übergriffig oder verletzend empfunden haben. Oder sich einfach in einem Missverständnis alleine fühlten. Dafür übernehme ich als Therapeut die Verantwortung. Ich möchte mich aufrichtig bei allen entschuldigen, die ich in eine schwierige Situation gebracht, überhört oder falsch eingeschätzt habe – auch wenn es nur durch ein „kleines“ unbedachtes Wort geschah. Ich habe mir ein Versprechen gegeben: Ich nehme die Namen dieser Menschen als mahnende Erinnerung mit mir. Damit ich nie vergesse, wie wichtig Achtsamkeit ist, und damit solche Dinge nicht wieder geschehen. Ich behaupte nicht, schon perfekt im „vollen Bewusstsein“ zu sein, aber es ist mein festes Ziel, diese Hoheit über mein Handeln stetig zu erarbeiten. Ja, das sind hohe Ansprüche. Aber diese zu erreichen ist ein gutes Ziel. Was ich über mich gelernt habe: Der „Tabu-Macher“ Beim tiefen Reflektieren eurer Rückmeldungen bin ich auf einen inneren Begleiter gestoßen, den ich vorher nicht kannte. Ich nenne ihn den „Tabu-Macher“. Er wirkt in den Momenten der „Mikro-Traumata“ – in diesen winzigen Augenblicken, wo sich etwas kurz nicht rund, nicht richtig anfühlt. Es ist so klein, so „Mikro“, dass man dem Gefühl dann doch keine Worte gibt. Der Tabu-Macher flüstert dann: „Schnell Schwamm drüber.“ So wird das Störende verschwiegen und tabuisiert. Wohin auch kleinste Tabuisierungen führen können, das wissen wir alle. Ich habe diesen Mechanismus nun enttarnt und behalte ihn bewusst im Auge, damit er nie wieder etwas einfach wegwischen kann, das Raum braucht. Mein Fazit: Fehler und Unachtsamkeiten sind menschlich und unvermeidbar. Aber sie sind auch ein Ruf, mein Bewusstsein genau dorthin zu lenken, wo es gerade gefehlt hat. Ich bin nicht perfekt – und genau deshalb ist die Arbeit an mir selbst so wichtig. Ich danke euch von Herzen für euren Mut, euch mir zu öffnen und eure Erlebnisse mit mir zu teilen. Ich habe gespürt, dass es von Herzen kam. Danke.